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Finanzierung

Contracting

Basis-Informationen

Die Modernisierung der Energieversorgung eines Gebäudes scheitert oft an einem entscheidenden Punkt: Es fehlen die erforderlichen Finanzmittel. Das Contracting ist eine bewährte Form der Projektumsetzung, die dieses Problem oft lösen kann. Sie ermöglicht eine wirtschaftliche und umweltgerechte Sanierung, ohne eigene Investitionen tätigen zu müssen. So wird Contracting zu einem immer bedeutsameren Instrument bei der Umsetzung von Umweltinvestitionen. Nutzer einer Leistung, z. B. Wärme oder Beleuchtung, produzieren diese Leistung nicht mehr selbst. Dafür schließen sie einen Vertrag mit einem Unternehmen (Contractor oder Contracting-Geber), das die Leistung bereitstellt. Die Spezialisierung des Contracting-Gebers generiert Kostenvorteile, die er mit dem Nutzer der Leistung (Contracting-Nehmer) teilt.

Maßnahmen zur Energieeffizienz und der Einsatz Erneuerbarer Energien lohnen sich, denn sonst würden externe Contractoren nicht die Investitionen und die Umsetzung der Maßnahmen finanzieren. Der Contractor übernimmt, nach einer genauen Analyse des Istzustandes eines Objektes und den daraus resultierenden Maßnahmen, den Umbau und den Betrieb von etwa Energieversorgung, Lüftung, Klimatisierung etc.

Contracting ermöglicht also, ohne finanzielle Belastung Projekte umzusetzen. So kann eine Klinik z.B. energiesparende und klimaschonende Technik einsetzen und langfristig - je nach gewähltem Modell - von den Einsparungen profitieren.
In der Regel finanzieren sich die Investitionen der Contractoren durch die Einsparungen der umgesetzten Maßnahmen. So werden die Kosten im Contracting entsprechend der Höhe der Investitionen innerhalb von 6 – 12 Jahren gedeckt. Dann sollten sich möglichst Gewinne für den Contracting-Kunden einstellen.

Es gibt mehrere Varianten des Contractings:


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