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Der kontinuierliche Verbesserungsprozess im Überblick

Die Einführung von EMAS beginnt mit dem Erfassen und Bewerten der Umweltauswirkungen. Hier werden diejenigen Umweltauswirkungen herausgefiltert, in denen das größte Potenzial für eine umfassende Verbesserung liegt. Für diese wesentlichen Umweltaspekte werden Umweltziele festgelegt und ein Umweltprogramm für die Umsetzung der Ziele aufgestellt. Für das Bekenntnis zu mehr Umweltschutz und für das Selbstverständnis definiert die Organisationsleitung eine Umweltpolitik, eine Art umweltorientiertes Leitbild. Die Einhaltung aller geltenden Umweltvorschriften ist ebenfalls erforderlich. Sechs aussagekräftige Leistungsindikatoren bewerten die Effizienz in der Organisation:

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In einer Umwelterklärung berichtet die Einrichtung über ihre Umweltleistung und ihre Maßnahmen zur Verbesserung der Leistung. Um das anfängliche Engagement auf hohem Niveau zu halten, erfolgt in immer wieder kehrenden Abständen eine interne Bewertung. Ergänzt um eine zusätzliche externe Überprüfung des Systems durch eine Umweltgutachterin oder einen Umweltgutachter wird sichergestellt, dass alle Anforderungen von EMAS eingehalten werden. Sie sind unabhängige Externe mit Branchenkenntnissen, die im Rahmen der EMAS-Begutachtung neben dem implementierten System, die Umwelterklärung und ebenfalls die Einhaltung der Umweltrechtsvorschriften überprüfen.

Um die EMAS-Urkunde zu erhalten und in das öffentliche EMAS-Register eingetragen zu werden, beantragt die Organisation die EMAS-Registrierung bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer. Zusätzlich werden Umweltbehörden um eine Stellungnahme gebeten, ob gegen die vorgesehene EMAS-Registrierung, beispielsweise wegen laufender umweltrechtlicher Verfahren, Bedenken bestehen. Die EMAS-Registrierung ist damit ein Nachweis über die Rechtskonformität der Organisationen und sie schafft Vertrauen bei den Behörden.

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Vorteile von EMAS

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